Obwohl die Zecke selbst die Bakterien oder die Viren, die eine Erkrankung hervorrufen können, im „Blut“ (Haemolymphe), im Darm oder in den Speicheldrüsen trägt, erkrankt sie selber nicht.
Während der Blutmahlzeit gibt die Zecke mit ihrer Speichelflüssigkeit Krankheitserreger ins Blut ab. Da sie sich während des Saugaktes auch immer wieder erbricht, gelangen mit dem erbrochenen Darminhalt zusätzlich Bakterien oder Viren in das Blut des Wirtes.
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Bei den Zeckenkrankheiten sind unterschiedlich lange Inkubationszeiten zu beobachten: Bei FSME dauert sie ein bis drei Wochen, bei Lyme Borreliose kann sie zwischen drei Tagen und zwei Jahren variieren. Bei der Borreliose verbleibt der Erreger zuerst im Bereich der Infektionsstelle.
Bei allen Zeckenkrankheiten verbreiten sich die Erreger (Viren, Bakterien oder Protozoen) über die Lymph- und/oder die Blutbahnen im Organismus. |