Nach der Zeckenentfernung empfiehlt sich eine umgehende Desinfizierung der Einstichstelle.
Es kann vorkommen, dass ein Teil des Saugapparats in der Haut stecken bleibt. Diese Zeckenreste sollten durch einen Arzt entfernt werden, da sie zu Hautinfektionen führen können. Ist der Zeckenstich in einem FMSE-Endemiegebiet erfolgt, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden: Innerhalb von 96 Stunden kann allenfalls noch eine passive Immunisierung vorgenommen werden.
Sollten innerhalb der nächsten drei Wochen grippale Symptome, Kopfschmerzen, Hautveränderungen, Gelenkbeschwerden oder Störungen des Nervensystems auftreten, ist der Hausarzt zu kontaktieren. Dieser kann therapeutische Massnahmen in die Wege leiten. Wichtig ist auch, das Datum eines Zeckenstichs zu notieren, da Beschwerden allenfalls erst nach Monaten oder Jahren auftreten können. Dies kann dem Arzt die Diagnose um ein Vielfaches erleichtern.
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